Antibiotika aus der Tierhaltung können durch die Gülleausbringung auf den Feldern auch von Pflanzen aufgenommen werden und so in die menschliche Nahrung gelangen. Das geht aus einer Studie der Universität Paderborn im Auftrag des Düsseldorfer Verbraucherschutzministeriums hervor. Dabei bestehe die Gefahr, dass Krankheitserreger im menschlichen Körper nach der Aufnahme geringer Antibiotikamengen gegen die Medikamente resistent würden, warnte Verbraucherschutzministerin Bärbel Höhn.
Bei der Studie waren Schweine mit Antibiotika gefüttert und dann die Schweinegülle auf Versuchsparzellen ausgebracht worden. Dort wurde Feldsalat und Winterweizen angebaut. Die Untersuchungen ergaben, dass beide Pflanzen die Antibiotika aus dem Boden aufgenommen hatten. Sogar im Reifen Korn des Winterweizens wurde das Medikament Chlortetracyclin gefunden. Die Belastung lag nach Angaben des Ministeriums zwischen 35 und 69 Mikrogramm je Kilogramm Frischgewicht. Bislang gibt es für Getreide keine Höchstwerte. Für Fleisch gilt ein Höchstwert von 100 Mikrogramm Chlortetracyclin je Kilogramm.
"Wir haben erstmals den Beweis geführt, dass Antibiotika nicht nur ins Wasser - und damit auch ins Trinkwasser - und in den Boden gelangen, sondern auch von Pflanzen aufgenommen werden. So können sie auch in unsere Nahrungskette gelangen", sagte die Ministerin. Gerade geringe Antibiotikadosen seien gefährlich, weil die Krankheitserreger nicht abgetötet würden, sondern eine Unempfindlichkeit gegen diese Medikamente entwickeln könnten.
Die Lösung: Der Friedfertige Landbau
Dreifelderwirtschaft ohne Mist und Gülle
Die Gefahr von Medikamenten-Rückständen durch Gülledüngung gibt es im Friedfertigen Landbau nicht!
Im Friedfertigen Landbau wird keinem Tier das Leben genommen. Es gibt keine Nutztierhaltung, und somit fallen auch kein Mist und keine Gülle an, die als Abfallprodukt entsorgt werden müssten.
Ohne Güllespritze atmen auch die Felder auf. Die Abermilliarden Bodenlebewesen, die sich auf einem Quadratmeter gesunder Erde tummeln, können ihre Aufgabe im Dienst der Pflanzen wahrnehmen; sie lockern den Boden und stellen der Pflanze die Nährstoffe bereit, die sie zum Wachsen braucht.
Im Friedfertigen Landbau werden Getreide, Gemüse und Obst weder durch chemische Dünger noch durch Mist und Gülle zu unnatürlichem Wachstum gezwungen. Dadurch enthalten sie das volle, ursprüngliche Aroma, sowie viele Mineralstoffe und Spurenelemente.
"Was du nicht willst, dass man dir tu',
das füg auch keinem anderen zu."
Die Landwirte im Friedfertigen Landbau tun nichts anderes, als diesen schlichten Kernsatz der Lehre Jesu auch auf die Natur, die Felder, auf Kleinstlebewesen und Tiere anwenden. "Wie wir Menschen nach einer anstrengenden Arbeitsphase eine Pause machen, geben wir auch den Feldern nach zwei Jahren Bepflanzun ein Jahr Ruhe. In diesem Brachejahr kann sich das Erdreich regenerieren und vorbereiten für die neue Wachstumsphase." (Landwirt im Friedfertigen Landbau)
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